Wunderlich und sonderbar

PferdekopfnebelQuelle: Pixabay, Lizenz: public domain image

Älter werden hat nicht nur Nachteile.

Das schöne daran ist, dass man scheinbare Dummheiten begehen kann und darf, denen mit einem Kopfschütteln oder Lächeln begegnet wird, die darüber hinaus aber keinen weiteren Widerstand auslösen.

Eine dieser Dummheiten ist mein Glaube und die daran angeknüpfte Hoffnung, dass sich in naher Zukunft etwas erschütterndes ereignet; etwas, dass alle unsere überkommenen Glaubenssätze über den Haufen werfen wird.

Und dieses erschütternde Ereignis ist nichts negatives. Jedenfalls nicht im eigentlichen Sinne. Es könnte schlimmstenfalls dazu führen, dass die bisherigen Strukturen auseinander brechen, sich auflösen und neu strukturieren müssen und dass die Verfechter dieser alten verkrusteten Strukturen alles in ihrer Macht stehende unternehmen werden, um diesen Wandel hinaus zu zögern.

Verhindern lässt es sich nicht, das wäre widernatürlich. Dass Leben lehrt uns, dass alles vergehen, sich verändern muss. Ansonsten ist es tot.

Das Jahr 2012 wurde gehyped als das Ende der Welt. Das war es natürlich nicht. Ich glaube allerdings, dass es der Anfang für etwas Neues war. Das, was zum Untergang verurteilt ist, sind die bisherigen Verhältnisse: Der Machtmissbrauch durch einige wenige und die Ausbeutung und Vernichtung eines gesamten Planeten samt seiner Bewohner.

Was diese Machtinhaber nicht verstehen wollen ist, dass sie ebenso Bewohner dieser wunderschönen, blauen Murmel im Ozean des Universums sind und sich selbst das Wasser abgraben als gäbe es kein Morgen. Unterstützt werden diese Verhältnisse eigentlich immer mit Gewalt, entweder durch Staatsorgane wie Polizei und Rechtsprechung oder durch Militär.

Ironischerweise hat gerade letzere Institution ein Medium installiert, dass sich zum Bumerang gegen die etablierten Machtstrukturen entwickelt hat: das Internet.

Wissen ist jetzt für viele erreichbar. Informationen verbreiten sich mit atemberaubender Geschwindigkeit über den gesamten Globus. Und selbst Zensurversuche der Machthaber werden immer wieder von findigen Tüftlern umgangen.

Die Zeit ist reif für etwas weltbewegendes. Für ein neues, anderes Denken über den Tellerrand hinaus.

Die Wahrheit ist wie die Sonne. Du kannst Fenster und Türen eine zeitlang vor ihr verschließen, aber sie ist immer noch da.

Stets gab es Menschen, die ungeheuerliches, weltveränderndes gedacht haben, über den Tellerrand hinaus. Und immer wurden diese Menschen unterdrückt, verleugnet, getötet oder anderweitig zum schweigen gebracht. Denn immer waren (und sind) mit diesem Denken die Interessen der Machthaber bedroht.

Es gibt auch heute Menschen, die anders denken. Altes in Frage stellen. Einer davon ist Mehran Tavakoli Keshe, der die Physik revolutionieren will. Auf seiner Seite www.keshefoundation.org  stellt er seine Ideen vor. Nicht zu seinem eigenen Vorteil, sondern für alle Menschen dieser Erde und zu deren Nutzen.

Ein anderer ist Steven Greer, der mit seinem Disclosure-Projekt die Welt über unbequeme und seit Jahrzehnten unterdrückte Wahrheiten informieren und die Bevölkerung zu einer Veränderung des Denkens und Verhaltens führen möchte. Sein durch Crowdfunding finanzierter Film „Sirius“ wird am 22.04. diesen Jahres veröffentlicht.

Dies sind nur zwei Möglichkeiten, das eigene Denken und vielleicht sich selbst in Frage zu stellen. Und wem das zu weltfremd ist, kein Problem – ich bin alt und manchmal rede und verbreite ich dummes Zeug. ‚Sonderlich und wunderbar‘ war doch der Titel. Oder etwa anders herum? Was weiß ich denn schon.

Also Lächeln und/oder Kopfschütteln.

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2 Antworten zu Wunderlich und sonderbar

  1. Uatu schreibt:

    Bei Keshe liegen Schein und Wahrheit leider sehr weit auseinander. Es sind inzwischen viele sehr bedenkliche Fakten über ihn bekannt. Ich empfehle dazu u.a. folgende Zusammenfassung (bitte auch das Update vom 30.03.2013 beachten): board.gulli[dot]com/thread/1720691-keshe-technology-revolutionaere-erfindung-oder-ein-riesen-betrug/?p=14690014#post14690014

    • xlr8ng schreibt:

      Danke für die Aufklärung.
      So wie es scheint, habe ich in meiner Blauäugigkeit auf ein falsches Pferd gesetzt. Sollte nicht so sein, kann aber vorkommen. Manchmal muss man halt auch mal eine bittere Pille schlucken. Wird in diesem Fall unter Lebenserfahrung abgebucht.
      Was sich allerdings nicht ändert ist die grundsätzliche Aussage meines Beitrags, nämlich dass die momentanen Machtstrukturen nur dazu geeignet sind, dieses Staubkorm im Ozean, das unsere Heimat ist, in den Untergang zu treiben.
      Deshalb auch der große Wunsch nach Veränderung.
      Ich sollte allerdings nicht vergessen, dabei die Augen offen zu lassen.
      Nochmal vielen Dank fürs öffnen.

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