Einatmen – Ausatmen

Diese wunderschöne, zerbrechliche blaue Perle in einer Galaxie namens Milchstraße, die wir Erde nennen, dreht sich schon eine ganze Weile um sich selbst.

Und nicht nur mir kommt es so vor, als würde sie immer schneller um ihre eigene Achse rotieren. Daran ändert auch regelmäßige Meditation nur wenig. Ich lebe nun mal in dieser Welt mit ihren scheinbar ach so wichtigen täglichen Belanglosigkeiten und manchen weniger belanglosen Verpflichtungen.

Tja, Mönche und Nonnen haben es da doch um einiges besser. Möglicherweise. Sie haben sich von der Welt abgesondert und versuchen, ein einfaches Leben in Ruhe und Gelassenheit zu führen. Im Gegensatz zur Welt „da draußen“, mit ihren vielen Gesetzen und ungeschrieben Regeln, wird dieses „einfache“ Leben von einer beachtlichen Anzahl an Regeln bestimmt, deren Einhaltung genau beachtet wird, weil eben diese Einhaltung der eigenen Läuterung dient und im günstigsten Fall zur Erleuchtung oder im Christentum näher zu Gott führen kann.

Wer allerdings diesen Beitrag liest, sitzt ziemlich sicher nicht in einer Zelle für Mönche oder Nonnen und studiert heilige Schriften, meditiert oder betet, sondern hockt statt dessen vor einem Bildschirm und glaubt, in den unendlichen Weiten des Internets etwas zu finden, das diese Welt ein wenig langsamer drehen lässt.

Die gute Nachricht lautet: Dein Wunsch ist in Erfüllung gegangen!
Und zwar gleich zweimal.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit habe ich hier zwei links im Angebot, die dem PC-Knecht oder Internet-Wellenreiter eine kleine Verschnaufpause verschaffen möchten.
Der erste lautet: donothingfor2minutes.com. Einfach nur lauschen und die Hände still halten bei entspanntem Meeresrauschen.

Der zweite link zu calm.com verspricht eine etwas größere Auswahl. Zum Beispiel sechs verschiedene Landschaften mit entsprechend akustischen Hintergrundgeräuschen, dazu Entspannungsmusik oder geführte Meditation (auf englisch) die sich aber einzeln oder alle beide abschalten lassen sowie der Option, für zwei oder zehn Minuten Dauer auszuklinken.

Diese Angebote richten sich aber wohl in erster Linie an Mitmenschen, die nicht die Möglichkeit haben, sich für wenige Augenblicke an die frische Luft zu begeben. Oder eben für die kleinen Auszeiten, wenn draußen gerade die Welt untergeht.

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