Der Geschmack von Freiheit und Abenteuer

Amerika, Du hast es besser. Land of the free. Der Geschmack von Freiheit und Abenteuer.

Das war einmal. Alles nur noch schöner Schein. Inzwischen ist das Land, in dem es jeder vom Tellerwäscher zum Millionär bringen kann zu einer paranoiden Nation verkommen, die andersdenkenden Menschen und Staaten, selbst den eigenen Bürgern, mit ihrer Ansicht der Dinge das Leben zur Hölle macht.
Wir hier in Deutschland können es ebenfalls hautnah erleben, profiliert sich unsere Politik und Wirtschaft doch vor allem dadurch, eine eins-zu-eins Kopie des Bruders auf der anderen Seite des großen Teiches darstellen zu wollen. Die drüben vielzitierte „German Angst“ ist nur eine Spielart der US-amerikanischen Paranoia.

Wie sehr mittlerweile die kruden Weltanschauungen der USA in unser Leben eingreifen, kann man in einem aufschlußreichen Artikel der Zeit nachlesen. Hier wird eine düstere Momentaufnahme beschrieben, in der vier große Unternehmen, namentlich Apple, Google, Amazon und Facebook, darüber entscheiden, was im Internet erlaubt ist und was nicht.
Zitat:

Die vier Konzerne definieren das Netz, überziehen es mit Weltanschauungen, Moralvorstellungen, Ideen von Gut und Böse. Sie haben eine digitale Welt geschaffen, die mehr an ein autoritäres Disneyland erinnert als an einen wilden Dschungel. Teils aus eigenem Antrieb, teils von Regierungen dazu gezwungen, schaffen sie Fakten und setzen Regeln, die für alle gelten sollen. So werden sie immer wieder zu potenten Zensurmaschinen, zu Gedankenwächtern der Gegenwart. Zu Instrumenten der Lenkung.

Mehr denn je ist Mündigkeit im Umgang mit dem Internet gefordert. Allerdings sieht die Zukunft in Zeiten von Einsparungen auf dem Bildungssektor ziemlich deprimierend aus.

Wer den kompletten Artikel lesen möchte , hier der link.

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Eine Antwort zu Der Geschmack von Freiheit und Abenteuer

  1. davidwonschewski schreibt:

    Ich selbst bin zwar sehr kritisch Amerika gegenüber, glaube aber inzwischen, dass wir hier genauso wenig Ahnung von den USA und deren Grundmentalität haben wie die eine Ahnung von Europa haben. Die Unterschiede sind wohl doch enorm. An dieser ständigen Waffendiskussion zeigt dich das sehr gut, was wir hier motzen, obwohl wir an sich gar nicht mitreden können und vor allem enorm pauschalisieren, als gäbe es „die Amis“, auch das ist unterirdisch. Aber der Zeit-Artikel liegt noch auf meinem Küchentisch, hatte ich mir eh für heute vorgenommen. Mal sehen, was ich dann wieder über unseren „großen Bruder“ denke….

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