Aussteigen bitte

Quelle: Privat

Blaue Flecken an den Beinen, Blasen an den Händen und schmerzende Muskeln.

Nein, nein, kein Unfall beim sonntäglichen Familienausflug, keine unheimliche Begegnung mit brutalen Schlägern in der U-Bahn. Auch keine Auseinandersetzung mit den in grün blau gekleideten „Freunden und Helfern“.

Die beschriebenen Symptome sind die Folgen einer friedlichen Anti-Atom-Demo am vergangenen Samstag in Ulm/Neu-Ulm. Immerhin 4000 Menschen forderten mit Trillerpfeifen, Parolen und Sambarhythmen den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie.
Gleich von zwei Seiten setzten sich die Demonstranten der Doppelstadt an der Grenze von Bayern und Baden-Württemberg in Marsch und trafen sich zur Abschlusskundgebung auf dem Platz vor der höchsten Kirche der Welt.

Redner aus der Anti-AKW-Bewegung, der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner, die Vetreterin der evangelisch-lutherischen Gemeinde Neu-Ulm, Dekanin Gabriele Burmann, und als prominentester Gast der für erneuerbare Energien werbende Franz Alt richteten ihre Worte an die friedliche Menschenmasse, die immer wieder lautstark „Aussteigen“ skandierte.

Im Anschluß überbrückten die teilnehmenden Samba-Gruppen „Samba Salina“ aus Schwäbisch Hall, „Lokomotive Stuttgart“ und „Samba Pouco Louco“ aus Ulm die Zeit bis zum Auftritt der Reggae Newcomer-Band „Dub à la Pub“ aus Augsburg.

Und genau davon habe ich alle Blessuren – vom trommeln mit „Samba Pouco Louco“:
Blaue Flecken an den Beinen, Blasen an den Händen und schmerzende Muskeln.

Quelle: Privat

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