Der blaue Himmel

Erdmöbel. Deutsche Popmusik. Aus Münster.

Ich kann die wachsende Anzahl der Fragezeichen im Gesicht der Leser deutlich erkennen. Und doch lohnt es sich, diese kryptischen Begriffe einmal genauer zu betrachten. Auf den ersten Blick unvereinbar, machen diese Termini auch ohne punktuelle Trennung Sinn.

Wenn auch der breiten Zuhörerschaft nahezu unbekannt – mit nunmehr acht Alben ist das Stadium einer musikalischen Eintagsfliege bereits deutlich überschritten. Der Vertrag mit einem Major-Label spricht für sich. Aber woran liegt das?

Am ehesten handelt es sich um deutsche Popmusik, aber die ganz besondere Art der Interpretation, musikalisch wie inhaltlich, lässt sich nicht „hypen“ wie die blutleeren „Superstars“ unserer Tage. Dafür sind die Arrangements nicht geeignet. Für Rockmusik nicht rockig genug, für Pop nicht seicht genug, für Schlager nicht einfältig genug.

Erdmöbel gelingt es, alle diese Bereiche zu streifen, aber nie in den Untiefen zu stranden.

Dank der poetischen und nicht selten rätselhaften Texte des Sängers und Songwriters Markus Berges, der sich darüber hinaus auch als Buchautor betätigt, bleibt immer etwas hängen, an dem sich Verstand und Gefühl reiben. Das neue Werk „Krokus“ ist mehr als ein kurzes hinhören wert!

Als Beispiel hier der Titel Emma aus der aktuellen Produktion und als weiteres Schmankerl Der blaue Himmel aus dem Album „Altes Gasthaus Love“ von 2003:

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